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Auftraggeberin: Bundesimmobiliengesellschaft Architekt: Roger Baumeister
Das 1935 fertig gestellte Audimax, ursprünglich für Germanistik-StudentInnen gebaut, ist der letzte Hörsaal der Universität, der im Zuge umfangreicher Sanierungsarbeiten renoviert wird.
Der größte Hörsaal, der derzeit 800 Studierenden Platz bietet, wird bis Herbst 2006 in zwei Phasen renoviert.

Umgebaut wird nur in den Sommermonaten, da auf den größten Hörsaal während des Studienjahres nicht verzichtet werden kann. Zu Vorlesungsbeginn am 1. Oktober wird das Audimax daher wieder zur Verfügung stehen.

Das Audimax braucht ein neues Dach, da es bis jetzt keinen Brandschutz gab, die jetzige Dachkonstruktion aber die zusätzliche Gipskarton-Decke nicht getragen hätte. Als schönen Nebeneffekt werden die Büros, die jetzt aufs Audimax-Dach schauen, einen freieren Blick haben. Weiters werden die Beleuchtung, die Belüftung, die Akustikanlage und die Technik erneuert sowie die Bühne verändert, sie wird künftig über die gesamte Saalbreite gehen. Besonderer Wert wird, wie bei den Umbauarbeiten in den Aulen und im Arkadenhof, auf die Barrierefreiheit gelegt. So sollen etwa auch Menschen im Rollstuhl problemlos auf die Bühne kommen.

In der zweiten Phase folgen der Boden und die elektronischen Einrichtungen wie LAN-Anschlüsse und Stecker für Stromanschlüsse. In der ersten Reihe wird es Einrichtungen für Hör- und Sehbehinderte geben. Die Fertigstellung mit endgültigem Innenausbau, mit neuem Gestühl und neuer Innenoberfläche ist für Ende September 2006 geplant. Auf Grund baubehördlicher Bestimmungen wird nach Abschluss der Arbeiten die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze sinken. Der Hörsaal wird dadurch sein 1930er-Jahre-Flair verlieren.

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